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Neue Forschungsergebnisse: Bienen haben Orientierungsstörungen durch Insektizide und Glyphosat

Das Volksbegehren Artenvielfalt hat sich den Schutz der Bienen zur Aufgabe gemacht, dieses Projekt in Bayern geht vor allem um den Schutz der Bienen vor dem Aussterben. Dass besserer Schutz der Bienen im Agrarraum gefördert wird, könnten jetzt auch die Forschungsergebnisse von Prof Randolf Menzel ergeben.

Was für die Imker nur ein Traum bleiben wird, ihre Honigbienen einmal auf der Suche zu den verschiedensten Nahrungsquellen zu begleiten, machte das Forscherteam um Prof. Menzel zur Wirklichkeit. Die Wissenschaftler bestückten einzelne Honigbienen mit einem Transponder, um mit einem Radargerät deren Flugverhalten über eine größere Distanz zu beobachten. Auf diese Weise konnten sie beweisen, dass die Bienen, ähnlich wie Menschen, bei der Navigation eine innere Landkarte benutzen, die sie sich erst durch Orientierungsflüge einprägen müssen. Gleichzeitig haben weitere Forschungsversuche ergeben, dass Bienen durch gewissen Insektizide zwar nicht unbedingt sterben, aber deren Orientierungssinn und auch weitere notwendige Fähigkeiten, wie ihr Tanz dadurch gestört werden und die Bienen dadurch nicht immer zurück zu ihrem Bienenstock finden.
Ida Hinterholzinger im Gespräch mit Marion Ruppaner, Agrarexpertin des Bund Naturschutz über genau dieses Thema.

 

 
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Durch die Daten des Forscherteams um Professor Menzel sind weitere Mittel und Wege da, um die Gefahr für Bienen und Insekten durch Insektizide und Glyphosat erneut zu prüfen.

 

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