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Frauenrevolution in Rojava – Bericht einer Delegation von „Gemeinsam Kämpfen“

„Frauenrevolution in Rojava – Bericht einer Delegation von „Gemeinsam Kämpfen“ - darum geht es heute abend im Stadtteilzentrum Desi. Zwei Frauen der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ erzählen von ihrer Rundreise durch Rojava und berichten wie es im Augenblick um die Frauenprojekte dort steht – nachdem türkische Truppen in Nordsyrien einmarschiert sind.

 

Seit 12 Tagen attackiert die türkische Armee Rojava. Dort, im Norden Syriens, wurde 2012 die Selbstverwaltung ausgerufen. Der türkischen Regierung war das kurdische Projekt Rojava und die gesellschaftliche Umstrukturierung schon lange ein Dorn im Auge. Und nachdem die US-Truppen abzogen, marschierten türkische Truppen in die kurdischen Gebiete im Norden Syriens ein, zusammen mit islamistischen Söldnern.In Gefahr ist damit nicht nur das demokratische Projekt Rojava sondern auch die Frauenrevolution, die dort seit Jahren stattfindet.

Während der entschlossene Widerstand der Frauen gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) medial aufgegriffen wurde, blieb das revolutionäre Potential der Ideen hinter dem Kampf weitgehend unbeachtet. Der Aspekt „Frauenrevolution“ und Geschlechterbefreiung fand wenig Eingang in den öffentlichen Diskurs.

Eine Delegation der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ reiste im Winter 2018/2019 drei Monate lang durch Rojava. Sie wollte die Aspekte der Frauenrevolution in Nord-Ostsyrien sichtbarer machen.Heute (22.10.) abend sind 2 Frauen der Delegationsreise in der Desi, zum Vortrag „Frauenrevolution in Rojava – Bericht einer Delegation von „Gemeinsam Kämpfen“.Und die beiden, Lena und Nora sind jetzt bei uns zum Gespräch.

 
AutorIn: heike demmel, | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 18:5 Minuten

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Mehr Infos:

http://gemeinsamkaempfen.blogsport.eu/

Die Termine der Rundreise:

http://gemeinsamkaempfen.blogsport.eu/aktionen/

 

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